Prolog

Coachingangebote zu eigentlich jedem erdenklichen Lebensthema haben längst ihren festen Platz in den sozialen Medien gefunden. Doch dort, wo Sichtbarkeit zur Währung geworden ist, verwischen zunehmend die Grenzen zwischen Echtheit und Inszenierung: Menschen posieren vor gemieteten Luxusautos, Jachten oder Villen und verkünden, Erfolg sei vor allem eine Frage deines Glaubens; vorzugsweise an dich selbst und selbstverständlich an ihr ultimatives System.

Dazu gibt es Rabattcodes im Stundentakt, künstliche Verknappung, Versprechen im Neonlicht der Selbstoptimierung; ein Dauerrauschen, das selten länger wirkt als der nächste Smoothie unter #WorkLifeBalance.

Genau deshalb bist du jetzt hier.

Nicht, weil du unbedingt an Glitzerfolien-Angebote glaubst, sondern weil du für dich etwas völlig anderes suchst: Jobcoaching mit Substanz.

An dieser Stelle lernst du Karla K. kennen:

Ein früher Samstagmorgen, der Kaffee kalt, der Laptop offen. Karla scrollt frustriert durch zahllose Jobbörsen und empfindet, was viele – und vielleicht auch du – bereits zur Genüge kennen:

„Das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein!“

Ihre Story ist aber kein rein fiktives Theaterstück, sondern sehr nah an einer Realität, die viele Berufstätige kennen:

– belastende, wenn nicht sogar toxische Arbeitsumfelder,

– Routinen, die auslaugen,

– Meetings, die Geräusche erzeugen, aber keine Bedeutungen,

– oder die Schockstarre nach einer plötzlich erhaltenen Kündigung,

– und dann diese endlosen, abgedroschenen Stellenanzeigen voller Floskeln, die Träume versprechen und in der Realität meistens unteren Durchschnitt meinen.

Während wir ab dieser Stelle gemeinsam Karla K. durch ihren beruflichen Neubeginn begleiten, wirst du sicherlich vieles wiedererkennen und vielleicht mit einem Kopfschütteln, mit einem Schmunzeln oder mit dem Gedanken:

„Genau so war oder ist es bei mir auch.“

kommentieren. Und genau hier liegt die Kraft dieses zeitlosen Online-Lesekurses:

Er verkauft dir keine Illusionen, sondern sofort anwendbares Jobcoaching-Handwerk und lädt dich ein, deinen eigenen beruflichen (und vielleicht auch privaten) Neubeginn zu gestalten:

Ich werde Karla K. coachen und du bist eingeladen, mir dabei in meiner Arbeit als Jobcoach über die Schulter zu schauen. Du erfährst meine Methoden, Werkzeuge und Erfahrungen, mit denen ich seit Jahren erfolgreich als Jobcoach arbeite: Sowohl für diverse Bildungsträger als auch für Privatkunden.

So erlebst du Karla´s Weg als dein Jobcoaching. Oder anders gesagt:

Erlebe Jobcoaching. Völlig anders.

Wie dieser Lesekurs funktioniert

Damit du das volle Potenzial deines Lesekurses ausschöpfen kannst, stehen dir folgende Funktionen zur Verfügung:

Hervorhebungen im Text:

dunkelblau/fett:

Interne Links/Tooltips mit ergänzenden Impulsen, die den Kurs interaktiv erweitern. Probiere es direkt aus:

  • Lesezeichen: Markiere deine Position, um jederzeit genau dort weiterzulesen, wo du aufgehört hast.
  • Digitales Notizbuch: Halte Gedanken, Ideen und Erkenntnisse direkt während des Lesens fest – gesammelt, strukturiert und jederzeit exportierbar.

dunkelblau/fett/↗ 

Links zu vertiefenden externen Quellen (aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen sind alle externen Links mit dem „no-follow“-Attribut versehen:

Und wenn während des Lesens Fragen auftauchen?

Nutze für allgemeine, organisatorische Fragen an mich einfach Kontakt oder auch Live-Kontakt in der Menüleiste (vielleicht bin ich gerade zufällig online, dann können wir gerne direkt per Video-Call sprechen: spontan, unverbindlich und ohne Anspruch auf eine persönliche Begleitung). 

Diesen Kundenservice biete ich dir als allgemeine Unterstützung zum Inhalt deines Lesekurses an, jedoch ausdrücklich nicht als individuelle Anleitung oder Bewertung einzelner Lernfortschritte. 

So bleibt und wird dieser Lesekurs zu deinem echten Coachingraum:

Interaktiv, persönlich, inspirierend.

Und genau in diesem Rahmen begegnen wir jetzt unserer Protagonistin.

Darf ich nun vorstellen? Karla K.

Kapitel 1

Frust am Samstagmorgen

Wenn Resignation beginnt, sich gegen sich selbst zu wehren.

Samstag morgen, 07:15 Uhr. Karla K. sitzt, noch im Morgenmantel gehüllt, seit rund einer Stunde am Küchentisch. Der Laptop offen, der Kaffee inzwischen kalt, das Gesicht wieder leer. Dabei hatte sie sich bereits unter der Woche vorgenommen, heute ernsthaft zu suchen. Nicht nur rumklicken, nicht mehr abspeichern, nicht einfach suchen, sondern gewissenhaft recherchieren.

Und zwar einen neuen Job. Nicht die große Vision, nicht die ominöse Berufung, auch kein Projekt zur Selbstverwirklichung. Sondern ganz einfach: Arbeit gegen Geld. Denn die Miete muss pünktlich bezahlt werden, alle anderen üblichen Lebenshaltungskosten sowieso. Und sie möchte sich und ihren achtjährigen Sohn vielleicht auch etwas Freizeitgestaltung anbieten können.

Was sie heute morgen wiederholt in den unzähligen Jobbörsen gefunden hat, ist jedoch etwas völlig anderes:

Absurd formulierte Wunschfantasien aus Unternehmenswelten, die wohl seit Jahren nicht mehr mit echten Menschen gesprochen haben:

„Du willst mehr als nur einen Job?“

„Du brennst für Veränderung?“

„Du suchst eine neue Herausforderung, die dich wachsen lässt?“

„Nein. Will ich nicht!“, denkt sie. Ich will einen Job, für den ich nicht jeden morgen mit Bauchschmerzen aufwache. Ich will meine Arbeit erledigen, für meine Arbeit bezahlt werden, verlässlich, angemessen, ohne Theater und Tam-Tam.“

„Ich hätte sogar gerne pünktlichen Feierabend, zumindest halbwegs. Aber sicher nicht für euch brennen. Bin doch keine Hexe.“

Die Anforderungprofile der Unternehmen wirken auf Sie ebenfalls wie aus einem Paralleluniversum:

„Flexible Allroundkraft gesucht! Belastbar, erfahren, innovativ, loyal, teamfähig, eigenständig, lösungsorientiert.“

„Abgeschlossenes Studium, mehrjährige Berufserfahrung wünschenswert, sehr gute Kenntnisse der englischen und niederländischen Sprache.“

Karla lehnt sich mit einem Seufzer zurück. Das sind keine Stellenanzeigen. Das sind Casting-Shows, aber mit fragwürdigen Qualitäten.

Sie scrollt weiter und stolpert direkt über den nächsten Marketing-Gag aus dem inflationären HR-Sprech:

„Wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen mit ausgeprägtem familiären Touch.“

Sie schnaubt, leise, aber kräftig. Sie weiß leider zu genau, was diese Schlagzeile in der Praxis bedeuten kann:

Loyalität wird erwartet, aber kaum belohnt. Kritik wird als Vertrauensbruch gewertet. Feierabend ist Verhandlungssache, abhängig vom „good will“ einer Führungskraft, die letzte Nacht hoffentlich nicht quer geschlafen hat. Das hat sie bereits alles erlebt:

„Familiengeführte Unternehmen“, in denen man sich duzt, sich gegenseitig ausbrennt und zum Dank einen Escape-Room-Gutschein bekommt, der längst abgelaufen ist.

Und hier: Wieder ein Startup, das sich jetzt für die Lösung aller menschlichen Probleme hält und einen erfahrenen Allrounder zum Mindestlohn sucht.

Sie scrollt weiter, noch mal, noch mal. Es wird nicht besser. Höchstens schlechter, jetzt aber mit einem Hang zur Lächerlichkeit.